Philosophische Praxis    pro-phil    Michael Niehaus

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Wenn das Leben Fragen stellt....

Immanuel Kant formuliert die zentralen Fragen der Menschheit als “Was kann ich wissen?”, “Was soll ich tun?”, “Was kann ich hoffen” - “Was ist der Mensch?”
Heute werden wir meistens durch existenzielle Lebensereignisse mit diesen Fragen konfrontiert - ob wir es wollen oder nicht! Fragen, die in unserer Gesellschaft sonst systematisch ausgeblendet werden, treten mit voller Wucht in unser Leben und wir führen uns oftmals in einer Lebenskrise.

  • Der Tod eines Verwandten, Freundes oder auch nur flüchtig Bekannten. Wir werden dabei immer auch immer an die eigene Endlichkeit erinnert.
  • Der Verlust von etwas, sei es ein Mensch, ein Gefühl oder ein Gegenstand.
  • Die Irritation, die Verwunderung oder auch der Schock über etwas: Vorher war alles noch “normal” und fraglos, jetzt scheint uns die bestehende Ordnung aus den Fugen geraten.
  • Dazu gesellt sich dann oft das Erleben der Sinnlosigkeit: “Was soll das alles, wozu das ganze, und was habe ich damit zu tun?” Die Absurdität des Lebens überfällt uns manchmal plötzlich, ohne jeden konkreten Anlass und lacht uns mit ihrer hässlichen Fratze an (oder aus...).
  • Die Erfahrung der Erschöpfung. Die Batterien sind leer. Wir sind vom Leben überfordert. Trotz aller technischer Errungenschaften wird das Leben als immer schneller und anstrengender erlebt, das massenhaft auftretende Phänomen des Burnout oder der Depression sind mehr als Modekrankheiten unserer Zeit.
  • Manchmal zwingt uns aber auch die unerwartete Erfahrung des Glücks zum Nachdenken ...
  • “Wie soll ich mein Leben führen, was ist die Richtschnur meines Handelns? Woran kann ich mich orientieren, auf welche Werte setze ich?”

Wenn uns so etwas widerfährt, stellt uns das Leben Fragen, beginnen wir Fragen an das Leben zu stellen, wird unser Leben fraglich... Das Selbstverständliche ist nicht mehr so selbstverständlich, der Boden, der bisher fraglos getragen hat, zeigt Risse. Dies ist der Beginn des Philosophierens, des Reflektieren des eigenen Lebens.

Ich möchte Sie ermutigen, diesen Fragen nachzugehen. Es lohnt sich wirklich! Sie werden erleben, wie das Leben an Tiefe, Farbe und Feuer gewinnt.
Mein Angebot besteht darin, dass ich Sie auf diesem - manchmal auch steinigen - Weg als Denk- und Gesprächspartner begleite.

 

Philosophische Seelsorge heißt Begleitung von Menschen

In der Philosophischen Praxis kommen die KlientInnen durch das Formulieren und Aussprechen ihrer Gedanken und Gefühle zu einem neuem Verständnis ihrer selbst. Sie bringen sich und ihre Gedanken zur Welt. In diesem Sinne verstand Sokrates, der erste philosophische Praktiker, seine Kunst der Gesprächsführung als Maieutik, als Hebammenkunst, indem er durch geschicktes Fragen seinen Gesprächspartnern half, ihre Gedanken zu gebären. So werden Gedankengänge und Verhaltensmuster, werden Strukturen sichtbar, wird das eigene Denken und Verhalten verstehbar.

In Philosophischer Praxis geht es um die Frage nach dem guten Leben. Wie das gute Leben aussieht und wie es zu gestalten ist, diese Frage stand im Mittelpunkt der antiken Philosophie. An diese Tradition knüpft die heutige Philosophische Praxis an.
 

Michael Niehaus

Erkenne dich selbst! - Werde, der du bist!

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